|
|
Biografie
1. Die Anfänge
Die Band AC/DC stand zum ersten Mal am Silvesterabend 1973 auf der Bühne. Bei diesem Auftritt, der
einen Mythos in Bewegung setzen sollte, spielten die Jungs einige Songs der Stones, Chuck Berry und
den Beatles, sowie schon einige eigene Songs. Allerdings dachte niemand an diesem Abend im Chequers
Club in Sydney, das sie gerade die Band sehen, die ein paar Jahre später zu den einflussreichsten
Musikern in ihrem Genre zählen werden.
AC/DC wurde von Malcolm Young in Sidney gegründet, weil ihm seine alte Band, "The Underground Velvet",
nicht mehr gefiel. Außerdem nahm er noch seinen kleinen Bruder Angus mit in die Formation auf,
welcher damals als Schriftsetzer arbeitet. Genauso wie sein Bruder verließ er schon mit 15 die Schule.
Der Name AC/DC, welcher eine Idee der Schwester der Young Brüder war, bedeutet eigentlich soviel wie Wechselstrom/Gleichstrom, ist im australischen Slang allerdings
auch ein Ausdruck für Bisexuelle ( Es gibt allerdings immernoch unverbesserliche Leute die behaupten, AC/DC
bedeutet so viel wie Antichrist/Death To Christ bzw. Antichrist/Devils Corporation. Dieser Meinung wird bei Songnamen
wie Highway To Hell oder Hells Bells natürlich auch noch ein Nährboden gegeben. Jeder, der sich auch
nur ein Bisschen mit der Band beschäftigt, weiss natürlich, dass dies totaler Humbug ist.) Die damalige
Zusammensetzung der Band bestand aus den beiden uns allen sehr bekannten Gitarristen Angus und Malcolm Young,
sowie dem Sänger David Evans, dem Schlagzeuger Colin Burgess und dem Bassisten Larry Van Kriedt. Die erste Single
"Rockin' In the Parlour" - "Can I Sit Next To You Girl" floppt. Deshalb wird auch der Sänger Dave Evans
gefeuert.
2. Durchstarten mit Bon Scott
AC/DC benötigt einen neuen Sänger, und kurzerhand wird der Rock 'n' Roller Bon Scott engagiert.
Sein ausschweifender Lebensstil und seine zweideutigen Texte lassen ihn zu einer Legende werden.
Jetzt geht es ab ins Studio, und unter Regie von George Young und Harry Vanda wird der erste Hit "High
Voltage" eingespielt.
Nun lernt die Band die Schattenseiten des Rock-Business kennen: Es gibt viele Auftrittsverbote, und mit
ihren Texten über Weiber Suff und Party machen sie sich bei weitem nicht nur Freunde. Aber ihrer Popularität
bei ihren Fans tut das keinen Abbruch. Kein Wunder, ist es doch zu dieser Zeit längst nicht selbstverständlich
bei Rockbands, dass mal eben der Gitarrist in Schuluniform dem Publikum seinen Hintern zeigt und dass
der Sänger davon singt, dass die Väter besser ihre jungfräulichen Töchter wegsperren sollten, wenn er in der
Stadt ist.
Es folgen Support Auftritte für Lou Reed und Deep Purple. Außerdem spielt AC/DC zu dieser Zeit auf jeder noch so
kleinen Bühne, um ihre Popularität zu erhöhen.
1975 stoßen Mark Evans (Bass) und Phil Rudd (Schlagzeug) zu der Band. Im Folgenden wird die Single "TNT"
eingespielt und erobert sofort die Charts. Durch dieses Aufsehen unterstützt, unterschrieben die fünf
Jungs noch in diesem Jahr einen Vertrag bei Atlantic. Nun ist auch die erste Platte, "High Voltage", in
Deutschland erhältlich. Es folgt die erste Tour durch Europa, wo die Band allerdings von der Presse in
den Punk-Topf geworfen wurde. Dies verhindert allerdings nicht, das die Band nun auch in ganz Europa sowie
den USA bekannt wird.
Es folgt die Single "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" und Mark Evans fliegt aus der Band. Der neue Basser
heißt Cliff Williams. In der darauf folgenden Zeit feiert die Band Erfolge mit "Let There Be Rock" und
"Powerage", vor allem in den Staaten. In dieser Zeit kommt auch die Live-Platte "If You Want Blood - You've Got it",
gefolgt von einer ersten kleinen Pause.
Anfang 1979 beginnt die Band in London mit den Aufnahmen zum legendären Klassiker "Highway To Hell".
Der Erfolg dieser Platte bedeutet für die Band den entgültigen internationalen Durchbruch. Nun füllen die
Jungs riesige Hallen und auf der ganzen Welt regnet es goldenen Schallplatten für die Rocker aus Sydney.
Doch dieser Ruhm wird Bon Scott zum Verhängnis. Er verfällt dem Alkohol und stirbt am 19. Februar 1980 in London
an seinem Erbrochenem. Die Fans sind geschockt.
3. Brian Johnson
Bereits am 8. April des selben Jahres stellt die Band ihren neuen Sänger Brian Johnson vor. Kurz danach
begibt sich AC/DC wieder ins Studio, um "Back In Black" aufzunehmen. Die Presse lässt natürlich ein paar
verachtende Kommentare auf die Band los. Das Album wird aber trotzdem ein Megaseller. Allerdings dauert es
eine Weile, bis Johnson von den Fans voll akzeptiert wird.
In den folgenden Jahren bis 1990 gehen die Verkaufszahlen erstmals zurück, aber AC/DC sind bereits so etabliert,
dass sie diese Phase ohne Probleme überstehen. Denn trotz alledem hatte die Band erfolgreiche Auftritte, wie zum Beispiel
in der Casino Stadt Las Vegas, wo sie 1988 gleich zweimal auftraten. 1990 wird dann das Album "The Razors Edge" und mit ihm die
Single "Thunderstruck" herausgebracht. Die Band feiert nun wieder Erfolge wie früher. Es folgt eine Welttournee.
Im Jahre 2000 kommt "Stiff Upper Lip" auf den Markt, danach wird es, bis auf ein paar vereinzelte Auftritte,
ruhig um die Band.
Gründungsmitglied Dave Evans veröffentlicht seine erste Solo-CD "Sinner" im Oktober 2004.
Am 17. Oktober 2008, nach 8 jähriger Pause veröffentlichen AC/DC ihren nächsten Longplayer, genannt "Black Ice".
Es folgt eine 18-monatige Welttournee.
|
|